ECCErlanger Campingclub e.V. im ADAC

Ausfahrten 2012

Ancampen auf dem Campingplatz Saale-Insel in Gemünden


Stadtwappen Gemünden
Unser Saisonstart 2012 fand in diesem Jahr bei bestem Wetter statt. Schon am Freitag schien durchgehend die Sonne und die Temperaturen sollten in den nächsten Tagen sogar die 30°-Marke überschreiten. Der 30. April war der wärmste April-Tag seit Wetteraufzeichnung.
Die Freitag-Kaffeetafel fand im Schatten der Sonnenschirme statt, an den Folgetagen wurde sie unter die Bäume verlegt. Für den Abend war nichts weiteres geplant, sodass sich die meisten in der Camping-Gaststätte trafen.
Am Samstag war offizielle Eröffnung. Die meisten zog es danach zu einem Bummel nach Gemünden. Der Ort ist vom Campingplatz bequem zu Fuß erreichbar und der erste Eindruck war durchaus positiv. Die Eiskaffees am Marktplatz machten an diesem Tag jedenfalls einen guten Umsatz. Aber die eigentliche Stadtführung war ja erst für den nächsten Tag geplant. So fanden wir uns alle wieder pünktlich um 14 Uhr auf dem Campingplatz ein. Obwohl eigentlich Mittagsruhe machte der hilfsbereite Platzwart eine Ausnahme: wir bekamen Besuch vom Optiker Jürgen Krug mit seinem Seh-Mobil. Hier konnte man kostenlos seine Brillen auf richtige Sehstärke sowie seine Sonnenbrille auf UV-Absorbierung und Qualität prüfen lassen. Auch die Augenuntersuchung war kostenlos. Für die Überprüfung des Augen-Innendrucks wurden günstige 8 Euro verlangt. Die ausführliche Erklärung dazu gab es wiederum kostenlos. Die meisten nahmen diese Angebote an. Während es ebenfalls für die meisten befriedigende Ergebnisse gab, wird der ein oder andere in nächster Zukunft wohl einen Augenarzt aufsuchen. Da ein zu hoher Augen-Innendruck keine Schmerzen aber Langzeitschäden nach sich zieht, war diese Untersuchung sehr nützlich. Wir werden versuchen, diese hilfreiche Untersuchung auch im Rahmen des vom ECC zu veranstaltenden Ancampens 2013 anzubieten.
Am Sonntag war bis zur vorgezogenen Kaffeetafel erst mal frei. Das heißt, jeder konnte das tun, was er selbst bevorzugte. Einige besuchten den örtlichen Gottesdienst, andere erkundeten den Radweg die Fränkische Saale aufwärts oder genossen einfach die vom strahlend blauen Himmel scheinende Sonne.
Um 16 Uhr führte uns Frau Bayer fachkundig durch Gemünden. Dabei erzählte sie uns viel über die Geschichte der Stadt. Diese ist sehr interessant. Ob es dabei ein Fluch oder ein Segen war, dass die Stadt kurz vor Kriegsende fast komplett in Schutt und Asche gelegt wurde, sei dahin gestellt. Damals sicherlich tragisch, aus heutiger Sicht aber gut. Denn so konnte die Stadt den neuen Verkehrsgegebenheiten angepasst wieder aufgebaut werden und zeigt sich heute von ihrer besten Seite - wahrscheinlich schöner als vorher. Die Stadt ist auch mit einem sehr gelungenem Internetauftritt vertreten: www.stadt-gemuenden.info.
Für das Abendessen hatten wir im Gasthof "Zum Koppen" reserviert. Es dürfte wohl die erste Adresse in der Stadt sein und Qualität und Preis waren in Ordnung. Das Gasthaus ist jedenfalls eine Empfehlung wert.
Nach zwei ruhigen Tagen war für Montag ein volles Programm geplant. Zuerst fuhren wir mit den Fahrrädern (einige mit Autos) zur Kompostanlage/Humuswerk nach Wernfeld. Der letzte Kilometer war ziemlich steil, sodass die Radfahrer erst mit einigen Minuten Verspätung ankamen. Aber der Chef, Herr Thomas von der Saal, hatte Verständnis dafür und führte uns danach durch das gesamte Werk. Viel zu sehen gab es allerdings nicht, da die Hauptarbeit von kleinen Mikroben durchgeführt wird, und die lassen sich bei Ihrer Arbeit nicht fotografieren. Trotzdem war es interessant, den Weg vom der angelieferten Biotonne bis zur Blumenerde anschaulich erklärt zu bekommen. Am Schluss bekam noch jeder eine große Papiertüte, in die er Blumenerde nach eigener Wahl füllen durfte. In dieser Tüte war auch gleich noch ein Tütchen mit Blumensamen vorhanden, ein dankbar angenommenes Geschenk. Zum Glück waren ja einige mit dem Auto hierher gekommen. Dort konnten die vollen Tüten dann deponiert und sicher und problemlos zum Campingplatz transportiert werden.
Aber damit war der Tag noch nicht abgeschlossen. Am Nachmittag besuchten wir die Möbel-Schreinerei M. Feser in Gemünden. Es handelt sich hier um eine der größeren Schreinereien der Region. Sie ist führend in der Erstellung von naturfreundlichem Verpackungsmaterial (mit eigenem Patent) sowie im internationalen Messebau. Das oben links abgebildete Stadtwappen wurde von Herrn Feser extra für uns erstellt. Insgesamt ein angenehmer Besuch und Einsichten in einen sehr abwechslungsreichen Beruf.
Um 20 Uhr war dann das Maibaum-Aufstellen in der Stadt. Hier gingen wir zu Fuß hin. Für die Feuerwehr war dies wohl ein Großeinsatz, denn sie hatte so ziemlich alle Fahrzeuge und Personen dafür aufgeboten. Es hatten auch nicht alle an den Stangen Platz aber so gab es zumindest keine Probleme. Das Ganze ging somit auch sehr professionell und zügig über die Bühne. Zur Unterhaltung gab es dabei Musik von einer Trachtenkapelle und Mädchen tanzten in Tracht um den aufgestellten Baum.
Für den 1. Mai war das Maibaum-Aufstellen auf dem Campingplatz vorgesehen. Der Baum war natürlich deutlich kleiner als der der Stadt (Aussage eines Campers: "eine etwas größere Wünschelrute"), aber trotzdem wurde das Ganze mit Musik (dieselbe Kapelle wie gestern Abend; dieses Mal nur in zivil und auf einem LKW, da noch weiter Maibäume warteten) ordentlich zelebriert.
Wir fuhren aber gleich nach dem Aufstellen mit unseren Fahrzeugen nach Gössenheim. Beim "Schoppenfranz", einem bekannten Ausflugslokal, waren Plätze für uns reserviert. Bei diesem Wetter zogen wir aber Plätze im Freien vor. Nach einem ausgiebigen Mittagessen führte uns Herr Hans Popp durch die Burgruine Homburg. Sie ist eine der größten ihrer Art in Deutschland und wurde nie durch Kriege zerstört. Allerdings starben die dazugehörenden Rittergeschlechte mit der Zeit aus und die Burg verfiel. Die Leute aus der Gegend nutzten dann die Steine zum eigenen Hausbau bis sich ein örtlicher Verein der Ruine annahm und nun zumindest viel zur Erhaltung beiträgt. Hier sind jetzt natürlich viel Idealismus und viele freiwillige Helfer gefragt. Dabei kann sich der Heimatverein auch auf die vielen Geitschirmflieger verlassen, die diesen Berg gerne für ihr Hobby nutzen. Auch heute war hier bei herrlichem Sonnenschein und guten Windverhältnissen reger Flugverkehr. Es war schon interessant, welcher Aufwand und auch welches Können notwendig ist, überhaupt vom Boden abzuheben.
Wir fuhren dann aber weiter zum Kaffeekannenmuseum von Frau Heinickel. Diese schon etwas betagte aber immer noch rüstige Frau und ihre Freundin hat im Laufe der Jahre über 6000(!) Kaffeekannen gesammelt. Wir durften diese Sammlung ausgiebig besichtigen und manch ein Exemplar kam uns bekannt vor; stand es in einer weiteren Ausführung ja bei dem ein oder anderen zuhause im Schrank. Die Damen hatten extra Kuchen für uns gebacken. Somit fand unsere Kaffeetafel heute hier inmitten tausender ordentlich gesammelter Kaffeekannen statt. Selbstverständlich rundeten wir unsere Rechnung für Kaffee und Kuchen großzügig auf, da für das Museum selbst kein Eintritt erhoben wurde. Am späten Nachmittag fuhren wir wieder zum Campingplatz zurück. Für die Nacht war Regen angesagt. Deshalb bauten einige ihre Vordächer und -zelte schon jetzt ab.
In der Nacht regnete es wirklich. Allerdings schien bis zum offiziellen Ende bereits wieder die Sonne, sodass jeder sein Vordach trocken einpacken konnte. Ein tolles Ancampen ging bei sommerlichem Wetter zu Ende. Bei so einem Wetter und einer solch guten Organisation durch unseren 2. Vorsitzenden gab es nur zufriedene Teilnehmer. Nicht zuletzt hat aber auch der Platzwart, Herr Roland Manke, dazu beigetragen. Dieser gab uns immer das Gefühl, als Club besonders willkommen zu sein und kümmerte sich fast persönlich um jeden einzelnen. Der Platz gehört zwar der Stadt, aber die Führung ist mindestens so gut und engagiert wie auf einem privaten Platz.
Kleiner Wermutstropfen am Rande: das angeschlossene und für Camper kostenlos nutzbare Freibad machte erst am darauffolgenden Samstag auf. Bei Temperaturen von deutlich über 30°C hätten wir es gerne schon vorher genutzt. Da half es auch wenig, dass unser Vorsitzende beim Befestigen seines Vorzeltes eine Wasserleitung durchstieß und damit einen kleinen Teil des Platzes flutete. Da es aber hier einen Wildwuchs von von Dauercampern gelegten Wasserleitungen, die häufig nur wenige cm unter der Grasnarbe liegen, gibt, ist dies nichts Außergewöhnliches und war auch schnell und professionell repariert. WLAN ist auf dem Platz nicht verfügbar; aufgrund der Größe wäre eine komplette Abdeckung des Platzes auch wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Ach ja, natürlich haben wir mehr als das eine Foto am Beginn des Berichts. Diese sind aber alle in unserem Fotoalbum.

Sommerausfahrt auf den Cpl. Tauberromantik in Rotenburg o. d. T.

Zum Einstimmen schon mal das vorgesehene Programm (Änderungen möglich):
Donnerstag, 28.06.201216.00Kaffeetafel (bei gutem Wetter im Freien; sonst Aufenthaltsraum)
Freitag, 29.06.201209.15Begrüßung an der Clubfahne
 09.40Abfahrt mit PKW nach Rothenburg zum Parkplatz P1; danach weiter zu Fuß zum Nadeltreff, Spitalgasse 3
 10.00Besichtigung des Handarbeitsladens und Zuschauen, wie Frau Schmitt verschiedene Handarbeiten ausführt
 10.30Zurück zum Parkplatz und Weiterfahrt zum Geigenbauer Roger Fuhrmann, Bettenfeld 21
 11.00Besichtigung der Werkstatt des Geigenbauers
 danachRückfahrt zum Campingplatz bzw. zur freien Verfügung
Samstag, 30.06.201209.40Abfahrt mit PKW zum Parkplatz P5; danach weiter zu Fuß zum Rathaus, Marktplatz 2
 10.00Herr Dürr, Turmuhrbauer, führt uns zur Meistertrunk-Kunstuhr im Rathausturm und zeigt uns deren Innenleben. Danach Weiterfahrt zu seiner Werkstatt, wo wir weitere Turm-Uhren, die er gerade zur Reparatur hat, besichtigen können
 danachRückfahrt zum Campingplatz bzw. zur freien Verfügung
 19.50Für die Theaterbesucher: Abfahrt zum Parkplatz P5
Sonntag, 01.07.2012 zur freien Verfügung
 16.00Kaffeetafel (bei gutem Wetter im Freien; sonst Aufenthaltsraum)
 19.10Abfahrt mit PKW nach Rothenburg zum Parkplatz P5; danach weiter zu Fuß zum Gasthaus Butz, Kapellenplatz 4 (Abendessen; Tische sind reserviert)
 21.30Der Rothenburger Nachtwächter holt uns im Gasthof Butz ab und führt uns durch düstere Gassen und über spärlich beleuchtete Plätze.
 23.00Rückfahrt zum Campingplatz
Montag, 02.07.201210.00Verabschiedung an der Clubfahne; Heimfahrt

Abcampen auf dem Cpl. Erlensee in Schechen bei Rosenheim

Programm noch in Bearbeitung
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